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Pilotprojekte zum Umweltfussabdruck von Produkten

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Die EU-Kommission hat die Pilotprojekte zur Erfassung des Umweltfussabdrucks von Produkten ausgewählt. Darunter sind Batterien und Akkumulatoren, Metallblech, Leitungen für die Wasserversorgung, Stromproduktion aus Photovoltaik und die unterbrechungsfreie Stromversorgung.

Im Rahmen der Initiative «Single Market for Green Products» will die EU-Kommission dem Umweltfussabdruck zum Durchbruch verhelfen. Mit dieser Methode zur Lebenszyklusanalyse können die Auswirkungen auf die Umwelt und der Ressourcenverbrauch eines Produktes über seinen ganzen Lebensweg berechnet werden. Die Methode wurde von DG Environment (Generaldirektion Umwelt) und dem Joint Research Center der EU-Kommission entwickelt. Die Methode soll nun in dreijährigen Pilotphasen für verschiedene Produkte getestet werden. Vorschläge für Projekte konnten bis im Juli dieses Jahres eingereicht werden, wobei 90 Eingaben gemacht wurden. Davon wurde ein gutes Duzend ausgewählt. Darunter sind auch Produkte aus dem MEM-Bereich oder mit Industriebezug. Konkret wurden Batterien und Akkumulatoren, Farben, Kunststoffleitungen für die Heiss- und Kaltwasserversorgung, Haushaltsreiniger, IT-Ausrüstung, Leder, Metallblech, nicht-ledrige Schuhe, Stromproduktion aus Photovoltaik, Briefpapier, Wärmedämmstoff für Gebäude, T-Shirts, unterbrechungsfreie Stromversorgung und Zwischenprodukte der Papierproduktion ausgewählt. Ausserdem wurden auch drei Pilotprojekte für Organisationen ausgewählt, der Detailhandel, Windeln und Toilettenartikel, und die Metallherstellung und –fertigung. Für die Berechnung des Umweltfussabdrucks und insbesondere für die Vergleichbarkeit von verschiedenen Produkten derselben Produktklasse (oder Organisationen) sind Regeln notwendig, nach denen idealerweise alle Subbranchen-Teilnehmer ihre Produkte analysieren. Diese Produktgruppen-spezifischen Regeln sind die «Product Environmental Footprint Category Rules» (PEFCRs). Die Pilotprojekte dienen nun der Erarbeitung der Prozesse, gemäss denen diese Regeln festgelegt werden sollen, und der Festlegung der entsprechenden Regeln selbst. Der Umweltfussabdruck von Produkten in den genannten Kategorien soll in Zukunft nach diesen Regeln berechnet werden. Darüber hinaus werden auch Benchmarks entwickelt, Überprüfungssysteme getestet und Kommunikationsmittel erprobt. <link ec.europa.eu/environment/eussd/smgp/product_footprint.htm _blank external-link-new-window>Information zu den Pilotprojekten</link> <link ec.europa.eu/environment/eussd/smgp/index.htm _blank external-link-new-window>Single Market for Green Products</link> <link eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do _blank external-link>Methode des ökologischen Fussabdruckes</link>

Letzte Aktualisierung: 15.10.2013